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Radfahren boomt, das zeigen schon die steigenden Absatzzahlen des Fahrradhandels. Dabei gehören Trekking-Räder, City-Bikes und Rennräder zu den beliebtesten Fahrradtypen. Noch mehr Fans hat nur das E-Bike. Im Jahr 2020 waren 38,7 % aller in Deutschland verkauften Fahrräder Pedelecs – eine Steigerung von über 7 % im Vergleich zum Vorjahr (vgl. Statista: Absatzverteilung der Fahrradmodelle in Deutschland, 2020). Und wer sich einmal für ein E-Bike entschieden hat, der bleibt meistens auch dabei. Sie möchten sich auch ein E-Bike zulegen? In diesem Ratgeber erfahren Sie, was ein E-Bike von einem herkömmlichen Fahrrad unterscheidet, worauf es bei der Fahrradwahl ankommt und warum Sie unbedingt über Fahrrad-Leasing nachdenken sollten.

 

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec ­– was ist eigentlich der Unterschied?

Alle reden vom E-Bike, meinen aber eigentlich ein Pedelec. E-Bike ist die verbreitete Bezeichnung für alle Fahrräder mit Elektromotor. Dabei bietet ein echtes E-Bike zwar die Möglichkeit zum Selbertreten, fährt aber auch rein elektrisch. Damit zählt es gar nicht als Fahrrad, sondern als Kleinkraftrad, für das man z. B. einen Führerschein, einen Helm und ein Versicherungskennzeichen braucht.

Pedelecs dagegen schalten die Motorleistung erst dazu, wenn man selbst in die Pedale tritt. Die Unterstützung stoppt automatisch, wenn eine Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht ist. Wer ganz normal Rad fahren will, schaltet den Motor einfach aus. Wer schneller fahren will, muss auch stärker in die Pedale treten. Damit ist das Pedelec einem herkömmlichen Fahrrad gleichgestellt.

Bei einem S-Pedelec, auch Speed Pedelec genannt, schaltet sich die Motorunterstützung erst bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h ab. Damit wird auch das S-Pedelec der Kategorie der Kleinkrafträder zugeordnet, für die besondere Bedingungen gelten.

Wer sich für E-Bike-Leasing über den Arbeitgeber interessiert, für den ist diese Unterscheidung wichtig. Denn rein elektrisch fahrende E-Bikes und S-Pedelecs sind vom Fahrrad-Leasing ausgeschlossen – schließlich gelten sie gar nicht als Fahrräder. Geleast werden können nur Pedelecs. Auch bei den Pedelecs ist die Auswahl riesig. Bei BusinessBike haben Sie freie Fahrradwahl. Das heißt, Sie können aus den unterschiedlichsten Fahrrad-Modellen wählen. Besonders beliebt sind City-Bikes, die umgangssprachlich auch Komfort-Pedelecs genannt werden. Dabei handelt es sich um Stadträder, die dank der Motorunterstützung bis zu 25 km/h noch mehr Fahrkomfort bieten. Trekking-Pedelecs sind sportlicher als Stadt-Pedelecs und verfügen über einen größeren Akku. Dadurch bieten diese Fahrräder eine höhere Reichweite und eignen sich auch für längere Radtouren. Sie brauchen ein noch sportlicheres Pedelec mit robustem Rahmen und profilstarken Reifen? Dann ist ein MTB-Pedelec, ein Mountainbike mit eingebautem Motor, für Sie ideal.

Ihr BusinessBike-Fachhändler berät Sie gerne dazu, welches Pedelec am besten zu Ihnen passt!

 

Welcher Fahrradtyp passt zu mir – als Pedelec?

Sie sind auf der Suche nach einem passenden Fahrrad mit elektrischer Tretunterstützung, wissen aber nicht, worauf es ankommt? Die Wahl des passenden E-Bikes bzw. Pedelecs ist gar nicht so einfach, schließlich gibt es jede Menge verschiedene Fahrradmodelle auf dem Markt. Sie unterscheiden sich im Aufbau, hinsichtlich ihres Einsatzgebiets und auch im Preis voneinander. City-Bike, Trekkingrad, Rennrad oder Mountainbike – finden Sie erst heraus, welcher Fahrradtyp Ihnen und Ihren Bedürfnissen entspricht. Denn alle Modelle gibt es auch als Pedelec-Variante.

Wie Sie den Fahrradtyp wählen, der am besten zu Ihnen passt, lesen Sie hier.

 

Worauf kommt es beim E-Bike an? Diese Tipps helfen bei der Wahl!

Um das passende E-Bike zu finden, sollten Sie wissen, wofür Sie es nutzen möchten: Fahren Sie eher lange oder kurze Strecken? Fahren Sie eher in der Stadt auf asphaltierten Wegen oder unternehmen Sie gerne Radtouren z. B. in den Wald? Denn bei der Wahl des richtigen E-Bikes kommt es vor allem auf den Akku an. Achten Sie darauf, dass Sie ein Pedelec mit der passenden Akkukapazität wählen. Zusätzlich unterscheiden sich die verschiedenen E-Bike-Modelle im Antrieb. Grundsätzlich wird zwischen Nabenmotor im Vorderrad, Mittelmotor am Tretlager und Nabenmotor im Hinterrad unterschieden. Besonders beliebt sind E-Bikes mit Mittelmotoren. Motor und Akku befinden sich hier in der Mitte des Fahrrads – und die Gewichtsverteilung ist besonders ausgeglichen. Die Wahl des richtigen Motors hängt dabei ganz von Ihren individuellen Vorlieben ab. Auch das richtige Drehmoment spielt bei der Wahl des passenden E-Bikes eine wichtige Rolle. Dieses wird in Newtonmetern (Nm) gemessen und liegt zwischen 25 Nm und mehr als 60 Nm. Je höher der Wert, desto kräftiger werden Sie beim Treten unterstützt. Empfehlenswert ist ein Wert von mindestens 40 Nm.

 

Auswahl des richtigen Motors

Der beliebteste Antrieb für Pedelecs ist der Mittelmotor. Hier werden Motor und Akku in der Mitte des Fahrrades platziert, sodass eine optimale Balance zwischen elektrisch unterstütztem Radfahren und normalem Fahrgefühl erreicht wird. Gerade bei Fahrten auf feuchtem oder weichem Untergrund sowie im Kurvenbereich verspricht ein Mittelmotor den größten Komfort und vor allem: Sicherheit. Über die Kette wirkt die Kraft des Motors direkt auf das Hinterrad. Allerdings kommt es durch die Platzierung zwischen den Laufradachsen zugleich zu einer Doppelbelastung des Antriebsstrangs, sodass insbesondere die Kette, Kettenblätter und Ritzel stärker beansprucht werden.

Der Frontmotor eignet sich wegen der eher sanften Steuerung-Kommandos eher für Kurzstrecken in der Stadt sowie für leicht hügeliges Gelände. Der Hecknebenantrieb kommt in erster Linie bei S-Pedelecs zum Einsatz. Grund dafür ist, dass sich Kraft und Leistung direkt am Hinterrad befinden und somit ein maximales Drehmoment entsteht.

 

Wie viele Gänge sollte ein E-Bike haben?

Genauso wichtig wie der Motor ist die Schaltung eines Pedelecs. Nicht jede Gangschaltung ist mit jedem Motor kombinierbar – und umgekehrt. Wie viele Gänge Ihr Pedelec haben sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wollen Sie das Bike als Sportgerät oder im Alltag nutzen? Fahren Sie eher kurze oder lange Strecken? Die Mehrzahl der E-Bikes ist mit einer Nabenschaltung mit 8 Gängen ausgestattet. 

Klingt alles ganz schön technisch? Lassen Sie sich einfach von Ihrem BusinessBike-Fachhändler beraten!

 

Was gilt für Rahmen, Bremsen und Reifen?

Weitere wichtige Faktoren rund um Ihr neues E-Bike: Rahmen, Bremsen und Reifen. Eine falsche Rahmenhöhe wirkt sich negativ auf den Fahrkomfort, auf Ihre Körperhaltung und damit auf Ihre Gesundheit aus. Es ist wichtig, dass Sie die passende Rahmengröße ermitteln, bevor Sie sich für ein Bike entscheiden.

Da Sie auf einem E-Bike bzw. Pedelec schneller unterwegs sind und wahrscheinlich öfter beschleunigen und abbremsen als mit einem normalen Fahrrad, müssen auch die Bremsen leistungsfähiger sein. Typische Bremssysteme für E-Bikes sind Felgenbremsen, hydraulische Felgenbremsen und Scheibenbremsen. Bei Felgenbremsen werden die Bremsbeläge auf die Felgenflanken des Laufrads gedrückt, bei Scheibenbremsen die Bremsklötze gegen die Seitenflächen einer rotierenden Bremsscheibe gepresst. Bei hydraulischen Bremsen setzt das Ziehen des Bremshebels einen Geberkolben in Bewegung, der eine Bremsflüssigkeit komprimiert. Anschließend wird dieser Druck an den Bremskörper übertragen.

Ob Sie spezielle E-Bike Reifen benötigen, hängt ganz von Ihrem Fahrverhalten ab. Belasten Sie Ihre Reifen kaum, da Sie nur auf gepflasterten Wegen unterwegs sind, reichen normale Reifen. Für Vielfahrer können sich spezielle E-Bike Reifen durchaus lohnen. Diese garantieren bei höheren Geschwindigkeiten einen besseren Grip und damit mehr Sicherheit. Verstärkte Seitenwände unterstützen den Reifen bei einer höheren Traglast und vermeiden Materialermüdung bei einem zu geringen Luftdruck.

 

Wie stark sollte der Akku beim E-Bike sein?

Beim Akku des E-Bikes gibt es einiges zu beachten: Welcher Akku eignet sich am besten für welchen Fahrstil? Welche Tipps helfen, damit der Akku länger hält? Und was macht man mit dem Akku im Winter, wenn man das Pedelec nicht fährt? Je nachdem, wie viel und wo Sie fahren, sollten Sie den dafür passenden Akku wählen. Legen Sie nur kurze Strecken zurück, reicht eine niedrigere Akku-Kapazität um die 250 Wattstunden. Wer länger unterwegs ist, für den lohnt sich ein Akku mit bis zu 600 Wattstunden.

Um Ihren Akku zu schonen, sollten Sie ihn nach Möglichkeit nie ganz leerfahren. Am besten fahren Sie Ihr E-Bike nur, wenn der Akku mindestens zu 20 % und maximal zu 80 % geladen ist. Das bedeutet auch, dass Sie den Akku nie auf volle 100 % laden sollten.

Da die Akkus sehr temperaturempfindlich sind, wird empfohlen, sie nicht in der Kälte zu lagern. Deshalb ist ein Pedelec mit herausnehmbarem Akku von Vorteil. Kalte Temperaturen verschlechtern die Leistung des Akkus und somit auch die Reichweite des E-Bikes. Am besten wird der Akku bei einer Ladung von 50–70 % und bei Temperaturen zwischen 10–15 Grad Celsius „überwintert“ und erst kurz vor der Fahrt wieder eingesetzt. Zusätzlich helfen im Winter Neopren oder ein ähnlicher Schutz, um die Kälte besser abzuhalten.

Mehr zur Akkuleistung eines E-Bikes lesen Sie hier.

 

Was gilt es beim Fahren mit einem E-Bike zu beachten?

Wer Fahrrad fahren kann, der kann grundsätzlich auch Pedelec fahren. Doch ein E-Bike unterscheidet sich schon allein durch das höhere Gewicht und den Elektroantrieb von einem normalen Fahrrad. Der Elektroantrieb sorgt für mehr Schwung, sodass es vor allem für den ungeübten Radfahrer anfangs schwierig sein kann, das Bike präzise zu steuern. Mit ein bisschen Übung klappt es allerdings ganz leicht, die Fahr- und Bremsweise richtig einzuschätzen, die Geschwindigkeit zu halten und zu verringern, Berge anzufahren oder engere Kurven richtig zu nehmen. Oder Sie holen sich in speziellen Fahrtrainings für E-Bike Anfänger zusätzliche Tipps. Hier lernen Sie z. B. auch, wie Sie sich auf nassen und matschigen Wegen mit Ihrem Pedelec richtig verhalten.

Weitere Tipps für E-Bike-Neulinge lesen Sie hier.

 

Wie viel kostet ein gutes E-Bike?

Für ein hochwertiges E-Bike können schon mal 1.500 Euro bis 3.500 Euro – und mehr – fällig werden. Der Preis der unterschiedlichen Modelle hängt z. B. von der Art des Antriebs und der Akku-Kapazität ab. Zu den hohen Anschaffungskosten eines E-Bikes kommen dann noch die Kosten für die Versicherung gegen Diebstahl und den Service dazu – bei hochwertigen Rädern wie Pedelecs ein Muss! Und auch eventuelle Reparaturen, z. B. bei Akkudefekten, können teuer werden. Die weitaus günstigere Alternative zum Kauf eines E-Bikes ist E-Bike-Leasing über den Arbeitgeber.

 

Was kostet es ein E-Bike zu leasen?

Wer sein E-Bike über den Arbeitgeber least, bekommt ein hochwertiges Pedelec für weniger Geld. Viel günstiger als mit einer Finanzierung oder einem Privat-Leasing. Denn mit Dienstrad-Leasing nutzen Sie Steuervorteile – und sparen bis zu 40 % im Vergleich zum Kauf. Statt einmal einen hohen Geldbetrag auf einmal auf den Ladentisch zu legen, zahlen Sie kleine monatliche Leasingraten. Beim Leasing über eine Gehaltsumwandlung wird ein kleiner Teil Ihres Bruttogehalts zur Leasingrate umfunktioniert. Das Dienstrad wird als „Sachlohn“ monatlich mit ca. 0,25 % des Gesamtpreises über Ihr Gehalt versteuert. Stellt Ihnen Ihr Arbeitgeber das E-Bike als Gehaltsplus – zusätzlich zum Arbeitslohn – zur Verfügung, fahren Sie sogar steuerfrei. Egal, über welche Variante Sie leasen, Ihr Dienstrad dürfen Sie natürlich auch privat uneingeschränkt nutzen. Und der Rundumschutz fährt immer mit: Bei BusinessBike sind die 100 %-Versicherung ohne Bagatellschadengrenze und mit 0 Euro Selbstbeteiligung schon mit drin. Selbst wenn am letzten Leasingtag etwas passiert, gibt’s von BusinessBike noch ein komplett neues E-Bike – dank 100 % Neuraddeckung bei Totalschaden und Diebstahl. Der regelmäßige Full-Service inklusive Verschleißreparaturen oder Ersatz bei Akkudefekten ist auch schon inklusive. Und nach 36 Monaten tauschen Sie Ihr Leasing-Bike einfach gegen ein E-Bike der neuesten Generation. Damit fahren Sie mit Dienstrad-Leasing immer die neuesten Pedelec-Modelle. Übrigens: Von Dienstrad-Leasing profitieren natürlich auch Selbständige!

 

Berechnen Sie Ihren persönlichen Preisvorteil!

Wie hoch ist die monatliche Leasingrate für Ihr Firmen-Fahrrad? Was sparen Sie mit Bike-Leasing per Gehaltsumwandlung im Vergleich zum Kauf? Mit unserem Leasingrechner lassen sich Ihre Kostenvorteile mit Fahrrad-Leasing einfach berechnen.

 

 

 

Pflichtfeld
Ersparnis im Schnitt 883 €
Relative Ersparnis 42,47 %
Monatliche Belastung 45,59 €


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