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Mit dem Fahrrad zur Arbeit: Der vollständige Leitfaden für Unternehmen und Mitarbeitende

Unser Autor

Volker Sannemann ist Sales Channel Manager bei BusinessBike. Er ist seit 2017 im Unternehmen tätig und war davon 7 Jahre im Außendienst in der Region Norddeutschland. Volker fährt leidenschaftlich Fahrrad, vom Rennrad über Gravelbikes bis zum Lastenrad.

Mit dem Rad zur Arbeit ist längst kein reines Lifestyle-Thema mehr. Für Finanzleiter, die jeden Benefit auf Wirtschaftlichkeit prüfen, für KMU-Inhaber, die ihre Lohnnebenkosten im Blick behalten, und für Unternehmensberater, die smarte Vergütungsstrategien entwickeln – das Dienstrad-Leasing ist eines der steuerlich attraktivsten Instrumente, die der Markt aktuell bietet. Und für Arbeitnehmer, die monatlich sparen wollen, ohne auf Komfort zu verzichten, rechnet es sich noch schneller.

Dieser Leitfaden zeigt Schritt für Schritt, wie Arbeitgeber und Mitarbeitende gemeinsam vom Rad zur Arbeit profitieren – finanziell, gesundheitlich und organisatorisch.

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Steuerersparnis für Arbeitgeber: Warum sich das Dienstrad rechnet

Dienstrad-Leasing ist kein nettes Extra – es ist ein steuerlich intelligentes Vergütungsinstrument. Gerade für KMUs und Unternehmen, die ihre Personalkosten effizient strukturieren möchten, bietet es einen klaren Hebel.

Wie funktioniert es konkret? Bei der Gehaltsumwandlung wird die monatliche Leasingrate direkt aus dem Bruttogehalt des Mitarbeitenden finanziert. Das reduziert das sozialversicherungspflichtige Einkommen und damit auch die Sozialabgaben des Arbeitgebers. Die Einsparung pro Mitarbeiter mag auf den ersten Blick überschaubar wirken, summiert sich aber bei einer größeren Belegschaft zu einem spürbaren Betrag.

Dazu kommt die 0,25 %-Regelung: Statt des üblichen geldwerten Vorteils muss nur ein Viertel des Listenpreises versteuert werden. Das macht das Dienstrad-Leasing gegenüber anderen Sachleistungen besonders effizient.

Konkretes Rechenbeispiel (E-Bike, 3.000 € Listenpreis):

Variante

Monatliche Kosten

Gesamtkosten

Direktkauf

125 € (24 Monate)

125 €

Dienstrad-Leasing (Gehaltsumwandlung)

75 € + 7,50 € (geldw. Vorteil)

82,50 €

Ersparnis

42,50 € / Monat

34 % weniger

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Ersparnis für Mitarbeitende: Bis zu 40 % günstiger als der Direktkauf

Mit einigen einfachen Strategien wird die tägliche Fahrt nicht nur zu einem gesunden, sondern auch zu einem erfreulichen Ritual. Hier sind neun essenzielle Tipps, um den Umstieg auf das Fahrrad mühelos zu gestalten und Ihre Fahrt zur Arbeit zum Highlight des Tages zu machen.

Für finanzbewusste Arbeitnehmer ist das Dienstrad-Leasing eine einfache Rechnung: Wer sein Fahrrad oder E-Bike über das Unternehmen least, spart im Vergleich zum Direktkauf bis zu 40 % – Vollkasko-Versicherung und Service-Budget bereits inklusive. Die monatliche Rate wird direkt vom Bruttogehalt abgezogen; der steuerliche Vorteil entsteht automatisch.

Das sind die konkreten Vorteile für Arbeitnehmer auf einen Blick:

  • Bis zu 40 % Ersparnis gegenüber dem Direktkauf

  • Vollkasko-Versicherung inkl. Diebstahlschutz

  • Mobilitätsgarantie bei Panne oder Unfall

  • Nutzung auch privat – ohne Einschränkungen

  • Kein Papierkram: vollständig digitale Abwicklung

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Gesundheitsförderung als betriebswirtschaftlicher Faktor

Was gut für die Gesundheit ist, ist auch gut für die Bilanz. Das ist bei der betrieblichen Gesundheitsförderung keine Floskel, sondern messbare Realität. Radfahrende Mitarbeitende sind nachweislich seltener krank, konzentrierter und produktiver. Die Reduktion von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beträgt laut WHO-Studien bis zu 30 % bei regelmäßiger aktiver Mobilität.

Für Unternehmen bedeutet das: weniger Ausfallkosten, weniger Recruitingaufwand durch höhere Mitarbeiterbindung und ein Image als moderner, fürsorglicher Arbeitgeber.

Und der Staat fördert das mit:

Als Arbeitgeber können Sie bis zu 600 € pro Mitarbeitendem und Jahr steuerfrei für gesundheitsfördernde Maßnahmen einsetzen. Kombiniert mit dem Dienstrad-Leasing lässt sich daraus ein rundes Paket schnüren:

  • Zuschüsse für Fahrradhelme und Sicherheitsausrüstung

  • Kostenübernahme für Wartungs- und Reparaturkosten

  • Finanzierung von Fahrsicherheitstrainings

  • Teilnahmegebühren für Gesundheits-Challenges

  • Das ist nicht nur steuerlich attraktiv – es zeigt Mitarbeitenden, dass man ihr Wohlbefinden ernst nimmt.

Infrastruktur & Anreize: So gestalten Arbeitgeber ein fahrradfreundliches Umfeld

Wer das Radfahren zur Arbeit aktiv fördern will, sollte auch die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Die gute Nachricht: Die meisten Maßnahmen amortisieren sich schnell durch reduzierten Parkplatzbedarf, sinkende Krankheitstage und gesteigertes Mitarbeiterengagement.

Infrastruktur:

  • Sichere, überdachte Fahrradstellplätze → schützen vor Diebstahl und Witterung, schaffen Vertrauen

  • Dusch- und Umkleidemöglichkeiten → ermöglichen den professionellen Start in den Arbeitstag

  • E-Bike-Ladestationen → unverzichtbar für die wachsende Zahl an E-Bike-Nutzenden

  • Fahrradwerkstatt am Standort → Basisausrüstung für kleine Reparaturen spart Zeit und Kosten

Aktionen & Incentives:

  • Teilnahme an der bundesweiten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit" für Teamgeist und gesunde Konkurrenz

  • Interne Fahrrad-Challenges mit Belohnungen wie Zusatzurlaubstagen oder Wellness-Gutscheinen

  • Gesundheitszuschüsse für Ausrüstung und Wartung

  • Regelmäßige Informationsveranstaltungen zu Routen, Sicherheit und Gesundheitsvorteilen

Warum KMUs und Finanzleiter jetzt handeln sollten

Dienstrad-Leasing ist einer der wenigen Corporate Benefits, der sich auf mehreren Ebenen gleichzeitig rechnet:

Vorteil

Wirkung

Reduzierte Sozialabgaben

Direkter Kosteneffekt auf der Lohnkostenseite

Weniger Krankheitstage

Weniger Ausfallkosten, höhere Produktivität

Stärkere Mitarbeiterbindung

Sinkende Recruitingkosten

Steuerfreie Gesundheitsförderung

Bis zu 600 € p.a. ohne Abgaben

Attraktivität als Arbeitgeber

Wettbewerbsvorteil im Fachkräftemangel

Gerade für KMUs, die kein großes HR-Budget haben, ist das Dienstrad-Leasing ideal: Es kostet als Gehaltsumwandlung den Arbeitgeber im Kern nichts, bietet aber einen Benefit, der von Mitarbeitenden klar wahrgenommen und geschätzt wird.

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Nachhaltigkeit als zusätzliches Argument

Neben den finanziellen Vorteilen bringt das Rad zur Arbeit auch einen messbaren ökologischen Beitrag: 140 Gramm CO2-Einsparung pro Kilometer gegenüber dem Auto. Für Unternehmen mit ESG-Zielen oder einer CSR-Strategie ist das ein einfach zu realisierender und kommunizierbarer Hebel – ohne zusätzliche Investitionen.

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BusinessBike macht den Einstieg ins Dienstrad-Leasing unkompliziert: digital, papierlos und mit minimalem administrativen Aufwand. Über 50.000 Unternehmen und 6.000 Fachhändler deutschlandweit setzen bereits auf das Angebot.

In vier Schritten zum Dienstrad:

  1. Kostenfrei registrieren im BusinessBike-Portal

  2. Rahmenvertrag abschließen und Leasing konfigurieren

  3. Mitarbeitende informieren – diese können sich direkt registrieren

  4. Quickstart genehmigen – Mitarbeitende suchen ihr Wunschrad beim Händler aus

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Mit dem Fahrrad zur Arbeit: Häufig gestellte Fragen